ÖVO Dialog am 14.10.2019

Change Management und Organisationstransformation in der UNO

Montag 14. Oktober 2019 um 18:00 Uhr

WU Wien, LC-Gebäude, Galerie

Die Vereinten Nationen (oder United Nations) sind ein völkerrechtlich anerkannter Zusammenschluss von 193 Mitgliedsstaaten. Zu ihren zentralen Aufgaben zählen u.a. die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung von internationaler Zusammenarbeit und nachhaltiger ökonomischer Entwicklung. Zugleich ist die UNO aber auch eine Organisation mit rund 45.000 Mitarbeiter/inne/n und einem jährlichen Budget von etwa 10 Milliarden Euro – die separaten Hilfsprogramme (z.B. UNICEF) und Sondereinrichtungen (z.B. UNESCO) gar nicht mitgerechnet. Die Mitarbeiter/innen sind dabei entweder in einem der vier Hauptquartiere (New York, Genf, Wien, Nairobi) beschäftigt, oder – wie der Großteil – rund um die Welt für eine der Regionalen Kommissionen, Agenturen, Strafgerichtshöfe oder Friedensmissionen tätig.

Wie die meisten staatlichen Verwaltungen setzt auch das Generalsekretariat der UNO zunehmend auf Steuerungsinstrumente aus der Privatwirtschaft. So wurden etwa in den vergangenen Jahren ein betriebliches Rechnungswesen sowie ein modernes Risikomanagementsystem eingeführt. Durch die schiere Größe und Komplexität der global agierenden Organisation gestalten sich solche tiefgreifenden Veränderungen jedoch besonders herausfordernd. Im Rahmen des Dialogs wird Peter Erhart über seine Erfahrungen mit der Einführung von Managementinstrumenten in der UNO sprechen.

Mag. Peter Erhart ist seit 2003 für die Vereinten Nationen in New York und Wien im Bereich Controlling, Change Management und Organisationstransformation tätig und war federführend für die weltweite Einführung verschiedener Managementinstrumente in der UNO verantwortlich. Zudem war er im Rahmen eines Sabbaticals Gastforscher am WU-Forschungsinstitut für Urban Management.

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